Pressemitteilung: Bündnis-Treffen in Löcknitz am 11.10.2012 – Gegen die neonazistische Unterwanderung: in Löcknitz und überall!

Das nächste öffentliche Treffen des Aktionsbündnis findet am 11.10.2012 um 18:00 Uhr im Burgturm in statt. Dies wird um 19:30 Uhr gefolgt von einer Gesprächsrunde mit Herrn Dr. Dietmar Molthagen, Rechtsextremismus Experte der Friedrich-Ebert-Stiftung, zum Thema Einstiegs- und Radikalisierungsprozesse in die rechte Szene.

„Hier vor den Toren Stettins freuen wir uns über die konkrete Unterstützung für Weltoffenheit und Toleranz durch das Bündnis“, erklärten Tim Blümel und Heinz Müller, die Organisatoren des kommenden Treffens. Durch die enge Anbindung an die polnische Metropole gibt es in  Löcknitz Bevölkerungszuwachs und praktisch keinen Leerstand: „Es wächst wieder zusammen, was zusammen gehört“, wie eine Passantin vor Ort kommentierte. Verschiedene erfolgreiche deutsch-polnische Initiativen, wie zum Beispiel das internationale Gymnasium sind gutes Beispiel für die neue Normalität in der Grenzregion.

Die andere Seite der Medaille ist die deutliche Unterwanderung zivilgesellschaftlicher Strukturen durch neonazistische Personen und Gruppierungen, leider auch in Löcknitz. „Der kürzlich von Innenminister Caffier vorgestellte Verfassungsschutzbericht MV 2011 führt dies genau auf. Und Bundesinnenminister Friedrich tut gut daran, auf die Unterwanderung der Gesellschaft durch Neonazis hinzuweisen – auch wenn die Verletzung der Menschenwürde, von wem auch immer und wo auch immer, selbstverständlich ein gesamtstaatliches Problem ist“, erkärte Benno Plassmann, einer der Sprecher des Aktionsbündnisses.

Da hilft nur eins: Demokratische Kultur stärken und Verantwortung übernehmen!

Herzliche Einladung an alle Interessierten zum Treffen des Aktionsbündnisses am 11.10. um 18:00 Uhr oder zum anschließenden Gespräch um 19:30 Uhr im Burgturm in Löcknitz.

Für das Aktionsbündnis „Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt!“
Benno Plassmann
info@vorpommern-weltoffen-demokratisch-bunt.eu

Download Pressemitteilung vom 04.10.2012

Kommentare

  1. Silke meint:

    In allen Ehren, aber etwas seltsam und auch etwas unseriös ist es schon ausgrechneten den VS-Bericht als Quelle für Nazi-Aktivitäten zu nutzen.
    Wenn man sich vor Augen führt, wie die arbeiten (aus dem Internet abschreiben) und, dass ihr tun hochgradig ieologisch motiviert ist (Extremismusdoktrin), dann ist der VS-Bericht entweder zum lachen oder zum verzweifeln da, aber nicht als Quelle für antifaschistische Politik nutzbar. Indem man auf sie verweist legitimert man zudem deren Arbeit noch, was nicht erst seit NSU & Co mehr als zweifelhaft ist.

    Solidarische Grüße vom platten Land!

    Silke

  2. Emma Libert meint:

    Ich komme 100% zum Gespräch um 19:30 Uhr im Burgturm in Löcknitz.:) LG

www.vg-weltoffen.eu