VG weltoffen - Newsletter

vom 24. Mai 2017

Hallo Bündnis-Interessierte*r,
hier wieder die aktuellsten Infos von deinem Aktionsbündnis:

Pasewalk hilft“ lädt ein:
Afghanistan ist nicht sicher!
Vortrag und Diskussion mit Ernst-Ludwig Iskenius
am 07. März 18:00 im Brückenbauer e.V. - Neuer Markt 24 in Pasewalk

In Afghanistan herrscht Krieg. Laut UNHCR gibt es keinen Ort, wo zurückkehrende Flüchtlinge sicher leben können. Der 40 Jahre dauernde Krieg mit wechselnden Beteiligten hat das Land zerstört, die Gesellschaft traumatisiert, Millionen entwurzelt und zu Flüchtlingen gemacht.
In dem Vortrag wird an Hand von Kriterien, die UNHCR zur Rückführung von Menschen in
Sicherheit und Würde aufgestellt hat, untersucht, ob die Situation in Afghanistan eine solche
zwangsweise Rückführung verantwortbar macht. Es werden auch über die verschiedenen
Widerstandsmöglichkeiten informiert, insbesondere wie die Situation sich konkret in MV darstellt.
Ernst-Ludwig Iskenius von der Organisation „Internationale Ärzte zur Verhinderung eines
Atomkrieges / Ärzte und Ärztinnen in sozialer Verantwortung“ hat viele Jahre mit afghanischen Flüchtlingen gearbeitet.

Der Eintritt ist frei.

Es grüßt stellvertretend für Pasewalk hilft

Fine Grafenhorst

 

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Mein Weg vom Kongo nach Europa - Lesung mit dem Autor Emmanuel Mbolela

24. Januar 2017; 17 Uhr,  im Demokratiebahnhof Anklam, Bahnhofsstraße 1,

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden und des Demokratiebahnhof Anklam

In der Demokratischen Republik Kongo geboren, studierte Emmanuel Mbolela in seiner Heimatstadt Ökonomie, musste jedoch nach kurzer Haft aus politischen Gründen 2002 das Land verlassen. In seiner autobiographischen Erzählung  schreibt er über seine politische Aktivität im Kongo und die brutale Repression staatlicher Sicherheitsorgane, die ihn in die Emigration zwingt. Er berichtet auf eindrückliche Weise von der Gewalt und Ausbeutung während der Flucht. Quer durch die Sahara gelangt er bis nach Marokko, wo er eine Organisation kongolesischer Flüchtlinge mitbegründet. Nach vier Jahren kann er in die Niederlande ausreisen, wo er sich mit den extrem ausbeuterischen Arbeitsbedingungen konfrontiert sieht, denen vor allem migrantische Arbeitskräfte unterliegen.