VG weltoffen - Newsletter

vom 25. September 2017

Hallo Bündnis-Interessierte*r,
hier wieder die aktuellsten Infos von deinem Aktionsbündnis:

WIE SICHER IST AFGHANISTAN?

Einladung zu einem Informationsabend mit der Afghanistan-Forscherin Friederike Stahlmann

im DemokratieLaden Anklam,

Burgstraße 9, am Donnerstag, 16. Februar 2017, 18 Uhr

Der „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan unter Beteiligung auch deutscher Soldaten dauert bereits mehr als 15 Jahre an. Die Zahl der Opfer und Vertriebenen steigt jedoch von Jahr zu Jahr. Regelmäßig werden die Menschen in dem Land von verheerenden Terroranschlägen heimgesucht. Doch wenn nicht gerade das deutsche Konsulat betroffen ist, erfährt man über die vielfältigen tödlichen Gefahren, denen Afghanen im Alltag schutzlos ausgeliefert sind, in der deutschen Öffentlichkeit kaum etwas. Was bedeutet es also, wenn die Rede von „sicheren Gebieten“ in Afghanistan ist?

Der DemokratieLaden lädt Sie herzlich zu einem Informationsabend mit der Referentin Friederike Stahlmann ein. Wir möchten darüber sprechen, wie es um Afghanistan, die Menschen, die dort leben, nicht zuletzt die Situation von Rückkehrern bestellt ist. Die Forscherin vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (Halle/Saale) ist eine profunde Kennerin des Landes, in dem sie für einige Zeit gelebt und geforscht hat. Sie arbeitet heute u. a. als Gutachterin für britische Gerichte zu Afghanistanfragen.

 Vor Ort ist zudem Ernst-Ludwig Iskenius von der Organisation Internationale Ärzte zur Verhinderung eines Atomkrieges/Ärzte und Ärztinnen in sozialer Verantwortung (www.ippnw.de/soziale-Verantwortung). Er ist Ansprechpartner für das Netzwerk „Afghanistan - nicht sicher“ in Mecklenburg –Vorpommern.

 In Kooperation mit Netzwerk "Afghanistan - nicht sicher" in Mecklenburg –Vorpommern

Mit freundlichen Grüßen

Annett Freier und Lars Tschirschwitz; DemokratieLaden Anklam

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Mein Weg vom Kongo nach Europa - Lesung mit dem Autor Emmanuel Mbolela

24. Januar 2017; 17 Uhr,  im Demokratiebahnhof Anklam, Bahnhofsstraße 1,

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden und des Demokratiebahnhof Anklam

In der Demokratischen Republik Kongo geboren, studierte Emmanuel Mbolela in seiner Heimatstadt Ökonomie, musste jedoch nach kurzer Haft aus politischen Gründen 2002 das Land verlassen. In seiner autobiographischen Erzählung  schreibt er über seine politische Aktivität im Kongo und die brutale Repression staatlicher Sicherheitsorgane, die ihn in die Emigration zwingt. Er berichtet auf eindrückliche Weise von der Gewalt und Ausbeutung während der Flucht. Quer durch die Sahara gelangt er bis nach Marokko, wo er eine Organisation kongolesischer Flüchtlinge mitbegründet. Nach vier Jahren kann er in die Niederlande ausreisen, wo er sich mit den extrem ausbeuterischen Arbeitsbedingungen konfrontiert sieht, denen vor allem migrantische Arbeitskräfte unterliegen.